Warum jetzt nicht warten

Bei diesem Tempo dauert Lohngleichheit 165 Jahre.
Ihr erster Bericht kommt 2027.

Der Gender Pay Gap in Österreich lag 2024 bei 17,6 %. In 25 Jahren hat er sich um rund fünf Prozentpunkte verringert. Die EU zieht daraus eine Konsequenz: keine Freiwilligkeit mehr, sondern eine Berichtspflicht mit Zähnen.

Die Richtlinie ist seit Juni 2023 in Kraft. Ein nationaler Gesetzesentwurf fehlt noch, genau das verleitet zum Abwarten. Doch die Pflicht ist sicher, und Ihre Datenbasis für den ersten Bericht entsteht in genau diesem Jahr.

17,6 %
Gender Pay Gap Österreich 2024 (Statistik Austria)
100+
Beschäftigte = berichtspflichtig
5 %
Schwelle, ab der Sie erklären müssen
2026
Das Jahr, aus dem die ersten Zahlen stammen
Die Richtlinie konkret

Vier Stellen, an denen es gleichzeitig greift.

Entgelttransparenz ist kein einzelnes Reporting. Sie verändert Reporting, Recruiting, Mitarbeiterrechte und Ihre Job-Architektur auf einmal.

01

Berichtspflicht an die Behörde

Unternehmen ab 100 Beschäftigten melden den geschlechtsbezogenen Entgeltunterschied an eine nationale Stelle, offiziell und überprüfbar, nicht mehr nur intern.

02

Transparenz im Bewerbungsprozess

Bewerber:innen müssen Einstiegsgehalt oder Gehaltsspanne vor der Verhandlung kennen. Die Frage nach dem bisherigen Gehalt wird unzulässig.

03

Auskunftsrecht der Beschäftigten

Mitarbeitende dürfen das Durchschnittsentgelt vergleichbarer Gruppen nach Geschlecht erfragen. Die Kriterien der Gehaltsfindung müssen objektiv und geschlechtsneutral sein.

04

Bewertung gleichwertiger Arbeit

Sie müssen definieren, was im Betrieb gleiche und gleichwertige Arbeit ist, mit einem geschlechtsneutralen Bewertungssystem. Hier sitzt die eigentliche Arbeit.

Der Punkt, der in Gesprächen untergeht

Die Beweislast dreht sich um.

Übersteigt der unerklärte Entgeltunterschied in einer Vergleichsgruppe 5 % und wird er nicht binnen sechs Monaten objektiv erklärt oder behoben, sind Sie zu einer gemeinsamen Entgeltbewertung verpflichtet.

Im Streitfall müssen künftig Sie nachweisen, dass keine Entgeltdiskriminierung vorliegt, nicht die oder der Beschäftigte. Eine Lohnlücke ohne objektive Erklärung wird so vom Risiko zur Forderung.

Der teure Teil
≠ Rechnen

Den Gender Pay Gap zu berechnen ist Statistik. Aufwand und Risiko stecken in der Frage davor: Was genau ist in Ihrem Unternehmen gleichwertige Arbeit? Ohne nachvollziehbare, geschlechtsneutrale Funktionsbewertung vergleichen Sie Äpfel mit Birnen, und ein Gap auf wackeliger Job-Struktur hält im Ernstfall nicht.

Der Hill-Digital-Service

Vom Pflichttermin zur belastbaren Entgeltstruktur.

Vier Module, modular einführbar, Plattform plus Hill-Expert:innen im Managed Service. Sie tragen kein Setup-Risiko, sondern gewinnen Klarheit über das eigene Unternehmen.

01

Betroffenheits- & Readiness-Analyse

Wir klären, ab wann und über wie viele Gesellschaften Sie berichtspflichtig sind, und wo Sie heute stehen.

  • Schwellen- & Fristen-Check (2027 / 2031)
  • Gesellschafts- & Standort-Mapping
  • Reifegrad-Score & Maßnahmen-Fahrplan
02

Funktionsbewertung gleichwertiger Arbeit

Das Herzstück: ein geschlechtsneutrales, nachvollziehbares Bewertungssystem auf Basis der Hill-Comp-Methodik aus Tausenden Mandaten.

  • Job-Architektur & Funktionsgruppen
  • Geschlechtsneutrale Bewertungskriterien
  • Dokumentation, die im Ernstfall hält
03

Daten- & Gap-Analyse (Dry-Run)

Ein interner Probelauf zeigt Ihren Entgeltunterschied heute, inklusive variabler Bestandteile und Sachbezüge, nicht nur Grundgehalt.

  • Datenqualität & Geschlechter-Auswertbarkeit
  • Gap-Berechnung je Vergleichsgruppe
  • Identifikation der 5-%-Risikozonen
04

Berichts- & Prozess-Readiness

Wir verankern Transparenz dort, wo sie täglich gelebt wird: in Recruiting, Gehaltsfindung und Reporting.

  • Gehaltsspannen in Stellenanzeigen
  • Auskunftsrecht-Prozess & Vorlagen
  • Behörden-Report & AI-Act-konforme Doku
Der Zeitplan

Die Frist ist nur der Anlass.

Der Großteil der Vorbereitung, Datenqualität, Funktionsbewertung, Prozesse, ist vom exakten Wortlaut des nationalen Gesetzes unabhängig. Jede Maßnahme schafft Wert, sobald sie steht.

2023

Richtlinie in Kraft

(EU) 2023/970 seit Juni 2023 gültig, Umsetzungsfrist in nationales Recht: 7. Juni 2026.

2026

Ihr Datenjahr

Aus diesem Jahr stammen die Zahlen für die erste Berichtswelle. Was Sie jetzt vorbereiten, müssen Sie später nicht reparieren.

2027

Erste Berichtspflicht

Für Unternehmen ab 150 Beschäftigten greift die Meldung an die nationale Stelle.

2031

Zweite Welle

Unternehmen mit 100 bis 149 Beschäftigten werden berichtspflichtig.

Was Sie jetzt tun sollten

Fünf Schritte, die heute Wert schaffen.

1
Betroffenheit klärenAb wann sind Sie berichtspflichtig, über wie viele Gesellschaften verteilt?
2
Datenlage prüfenEntgeltdaten vollständig, nach Geschlecht auswertbar, inkl. variabler Bestandteile?
3
Funktionen gruppierenGibt es eine nachvollziehbare Struktur für gleiche und gleichwertige Arbeit?
4
Prozesse anschauenGehaltsspannen in Anzeigen? Frage nach Gehaltshistorie aus dem Recruiting verschwunden?
5
Eine Zahl rechnenEin interner Dry-Run zeigt heute, wo Sie stehen, bevor es eine Behörde tut.
Mit Hill Digital startenWir begleiten alle fünf Schritte, von der Analyse bis zum fertigen Bericht.
Unser Versprechen

Was wir tun. Und was wir bewusst nicht tun.

Transparenz ist Teil unserer Hill-Expertise. Vertrauen schaffen wir, indem wir auch das Nein klar benennen.

Was wir nicht tun

  • Keine Black-Box-AI, jede Bewertung ist transparent und nachvollziehbar.
  • Keine reine Excel-Tabelle, die nur compliant aussieht.
  • Kein Data-Mining, keine sensiblen Personaldaten, die Sie verlassen.
  • Keine Rechtsberatung, wir bereiten Sie faktenbasiert vor und arbeiten mit Ihren Jurist:innen zusammen.

Was wir tun

  • 50 Jahre Hill People- und Comp-Expertise in Ihre Entgeltstruktur bringen.
  • Gleichwertige Arbeit nachvollziehbar und geschlechtsneutral bewerten.
  • Souveräne, EU-konforme Infrastruktur, AI-Act-ready out-of-the-box.
  • Aus der Pflicht echte Klarheit machen: faktenbasierte Gehaltsentscheidungen, weniger Angriffsfläche, mehr Vertrauen.
Aus der Pflicht mehr machen

Drei Gründe, jetzt zu handeln.

01
Sicherheit

Die Pflicht ist sicher

Auch ohne nationales Gesetz: Berichtspflicht und Beweislastumkehr kommen. Wer jetzt vorbereitet, repariert später nichts unter Zeitdruck.

02
Risiko

Die 5-%-Schwelle

Ein unerklärter Gap wird zur Forderung. Eine belastbare Funktionsbewertung ist der wirksamste Schutz vor genau diesem Szenario.

03
Chance

Klarheit als Gewinn

Saubere Entgeltstrukturen schaffen Vertrauen in den eigenen Reihen und eine faktenbasierte Grundlage für jede Gehaltsentscheidung.

Ihr nächster Schritt

Kostenloser Entgelttransparenz-Readiness-Check.

In rund 15 Minuten zeigen wir Ihnen, ab wann Sie betroffen sind, wo Ihre größten Risiken liegen und welche drei Schritte den größten Hebel haben. Wenn es passt, sprechen wir über Hill Digital. Wenn nicht, gehen Sie mit konkreten Branchen-Insights. Ehrenwort.

Direktkontakt: info@hill-digital.at · +43 800 66 55 04

Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung. Er fasst den Stand der EU-Entgelttransparenzrichtlinie (EU) 2023/970 zum 25. Juni 2026 zusammen. Statistik zum Gender Pay Gap: Statistik Austria (Genderstatistik 2026).