Kein Vorwissen nötig. Wir fangen bei der Frage an, was Copilot mit einer Eingabe überhaupt macht. Gemischte Gruppen sind der Normalfall: wer noch nie mit KI gearbeitet hat, kommt mit, und wer sie längst nutzt, bekommt am selben Tag die Tiefe, die im Alltag fehlt. Nötig ist nur eine Copilot-Lizenz je Person, sonst kann niemand mitarbeiten.

Womit gearbeitet wird

Copilot in den Anwendungen, die Sie täglich offen haben.

Microsoft 365 Copilot
Microsoft 365 Copilot

Copilot ist kein eigenes Programm, das Sie zusätzlich öffnen. Er sitzt in den Anwendungen, die ohnehin laufen, und verhält sich in jeder davon anders.

Word

Entwürfe erzeugen, Texte kürzen und umschreiben, Vorlagen konsistent halten.

Excel

Daten auswerten und zusammenfassen, Formeln erklären lassen, Belastbarkeit prüfen.

Teams

Besprechungen zusammenfassen, offene Punkte herausziehen, Auslassungen erkennen.

Outlook

Mails vorbereiten, lange Verläufe zusammenfassen, Antwortentwürfe anpassen.

Alle genannten Produktnamen und Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern. Hill Digital ist kein Microsoft-Partnerunternehmen, die Nennung dient der Beschreibung der Trainingsinhalte.

Warum dieses Training

Copilot ist da. Genutzt wird er kaum.

Unternehmen kaufen Copilot-Lizenzen und stellen danach fest, dass wenig passiert. Die Mitarbeitenden öffnen das Feld, tippen eine Frage hinein, bekommen ein mittelmäßiges Ergebnis und machen weiter wie vorher.

Das liegt selten am Werkzeug. Es liegt daran, dass niemand gezeigt hat, wofür Copilot in Word etwas anderes tut als in Excel, welche Daten er überhaupt sieht, und woran man erkennt, dass ein Ergebnis nicht stimmt.

Dieses Training schließt diese Lücke. An einem Tag, in Ihrer eigenen Microsoft-365-Umgebung, an echten Aufgaben aus Ihrem Haus.

01
Bezahlte Lizenzen ohne Nutzung

Die Kosten laufen ab dem ersten Monat. Der Nutzen entsteht erst, wenn die Leute wissen, wofür sie das Werkzeug einsetzen.

02
Falsches Bild von den Grenzen

Copilot sieht nicht alles und kann nicht alles. Wer das nicht weiß, vertraut ihm an den falschen Stellen.

03
Ergebnisse werden nicht geprüft

Copilot formuliert sicher, auch wenn er falsch liegt. Ohne Prüfroutine wandert das ungefiltert in Dokumente und Mails.

Kursüberblick

Gearbeitet wird an echten Aufgaben.

Der Tag findet in der Microsoft-365-Umgebung statt, mit der Ihre Leute täglich arbeiten. Gearbeitet wird auf den echten Konten, an echten Dokumenten. Die Teilnehmenden bringen ihre eigenen wiederkehrenden Aufgaben mit und lösen sie im Training.

  • Jeder Block endet mit einer Übung. Die Teilnehmenden wenden das Gezeigte sofort an einer eigenen Aufgabe an.
  • Ehrlich über Grenzen. Wir zeigen auch, wo Copilot schlechter ist als andere Werkzeuge oder als Handarbeit. Das erspart teure Umwege.
  • Prüfen gehört dazu. Jedes Ergebnis bekommt eine Prüfroutine. Ungeprüfte Ausgaben verlassen das Training nicht als akzeptierte Praxis.
  • Ohne Vorwissen möglich. Der Tag beginnt bei den Grundlagen und endet bei Ihren eigenen Aufgaben. Auch gemischte Gruppen kommen gemeinsam durch.
  • Was technisch gebraucht wird. Jede Person braucht ein aktives Microsoft-365-Konto mit Copilot-Lizenz und einen eigenen Laptop.
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Kursinhalte

Ein Tag in zwei Modulen.

Modul 1 · Vormittag · Wie Copilot arbeitet

Leitfrage: Was macht Copilot mit meiner Eingabe, welche Daten sieht er, und woran erkenne ich ein schlechtes Ergebnis?

  • Copilot als Sprachmodell einordnen: was ihn von einem frei zugänglichen Assistenten unterscheidet und was er mit ihm gemeinsam hat.
  • Wie Copilot in Microsoft 365 eingebettet ist: auf welche Dokumente, Mails und Kalender er zugreift, und was er nicht sieht.
  • Möglichkeiten und Grenzen im Überblick, mit klaren Beispielen für beide Seiten.
  • Prompting für Copilot: Aufbau wirksamer Anweisungen, typische Fehler, und warum dieselbe Formulierung in Word und Excel unterschiedlich wirkt.
  • Datenschutz als Arbeitsroutine: welche Inhalte in welchem Kontext nichts zu suchen haben. Es geht um das Verhalten am Rechner, die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihren Juristen.
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Modul 2 · Nachmittag · Copilot in Word, Excel, Teams und Outlook

Leitfrage: Welche meiner wiederkehrenden Aufgaben kann Copilot übernehmen, und wie sichere ich das Ergebnis ab?

  • Word: Entwürfe erzeugen, bestehende Texte kürzen und umschreiben, Vorlagen konsistent halten.
  • Excel: Daten auswerten und zusammenfassen lassen, Formeln erklären lassen, und erkennen, wann eine Auswertung nicht belastbar ist.
  • Teams: Besprechungen zusammenfassen, offene Punkte herausziehen, und prüfen, was die Zusammenfassung ausgelassen hat.
  • Outlook: Mails vorbereiten, lange Verläufe zusammenfassen, Antwortentwürfe erstellen und anpassen.
  • Copilot mit eigenen Unternehmensdaten erweitern: was dabei möglich ist, welche Vorarbeit es braucht und worauf zu achten ist.
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Was Sie danach können

Was Ihre Mitarbeitenden mitnehmen.

Einordnen

Sie wissen, wie Copilot arbeitet und auf welche Daten er zugreift.

Anweisen

Sie formulieren Anweisungen, die in der jeweiligen Anwendung tatsächlich funktionieren.

Anwenden

Sie setzen Copilot in Word, Excel, Teams und Outlook für Ihre eigenen wiederkehrenden Aufgaben ein.

Prüfen

Sie erkennen unzuverlässige Ergebnisse, bevor sie in ein Dokument oder eine Mail wandern.

Abgrenzen

Sie wissen, wo Copilot nicht die richtige Wahl ist und was Sie stattdessen nehmen.

Absichern

Sie haben eine feste Routine dafür, welche Inhalte Sie wo eingeben.

Ihr Trainer

Jakub Popluhar

Business Lead · Hill Digital · KI-Trainer & Konsumentenpsychologe

Master of Education, Ludwig-Maximilians-Universität München. Tiefer Hintergrund in Sprachwissenschaft, Semantik und Konsumentenpsychologie. KI-Trainer bei ARS, dem größten Seminaranbieter Österreichs.

Ich kombiniere KI-Expertise mit Konsumentenpsychologie: Ich verstehe die Technologie und warum Menschen sie ablehnen. Beim Umgang mit KI entscheidet das Verständnis für Sprache und menschliches Verhalten, nicht die Wahl des Tools.

„Ich trainiere nichts, was ich nicht selbst täglich nutze."

Jakub Popluhar im Gespräch
Zertifikat

KI-Kompetenz nach Artikel 4 EU AI Act

Jeder Teilnehmer erhält ein Hill-Digital-Zertifikat: die dokumentierte, auditierbare Maßnahme zur Erfüllung der KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4 EU AI Act. Diese Pflicht gilt seit dem 2. Februar 2025 für alle Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen.

Termine & Buchung

Nur als Inhouse-Training.

Inhouse · ganzer Tag · bis 12 Teilnehmende Auf AnfrageTermin und Preis

Dieses Training gibt es ausschließlich Inhouse, weil in Ihrer eigenen Microsoft-365-Umgebung und an Ihren echten Aufgaben gearbeitet wird. In einer offenen Gruppe mit fremden Konten und fremden Daten wäre genau das nicht möglich.

Termin, Umfang und Preis stimmen wir im Vorgespräch ab.

Artikel-4-Zertifikat ist immer enthalten. Vorwissen zu KI ist nicht nötig, eine aktive Copilot-Lizenz je teilnehmender Person schon.

Häufige Fragen

Bevor Sie anfragen.

Brauche ich eine Copilot-Lizenz für das Training?

Ja. Das Training arbeitet direkt in Microsoft 365 Copilot. Jede teilnehmende Person braucht ein aktives Microsoft-365-Konto mit Copilot-Lizenz und einen eigenen Laptop. Das ist eine technische Bedingung, keine inhaltliche: Vorwissen zu KI brauchen Sie nicht, eine Lizenz schon, weil sonst niemand mitarbeiten kann.

Was ist der Unterschied zwischen Microsoft 365 Copilot und dem kostenlosen Copilot?

Der frei zugängliche Copilot ist ein allgemeiner Assistent ohne Zugriff auf Ihre Unternehmensdaten. Microsoft 365 Copilot ist in Ihre Microsoft-365-Umgebung eingebettet und kann auf die Dokumente, Mails und Termine zugreifen, für die die jeweilige Person ohnehin berechtigt ist. Genau dieser Unterschied macht ihn im Arbeitsalltag nützlich und gleichzeitig erklärungsbedürftig. Das Training behandelt die eingebettete Variante.

Sieht Copilot alle Daten im Unternehmen?

Nein. Copilot arbeitet innerhalb der Berechtigungen, die eine Person in Microsoft 365 ohnehin hat. Wer auf einen Ordner keinen Zugriff hat, bekommt dazu auch über Copilot nichts. Das Training zeigt, was daraus praktisch folgt: Copilot macht schlecht gepflegte Berechtigungen sichtbar, die er selbst nicht verursacht hat.

Wie lange dauert das Training, für wie viele Personen, und wo findet es statt?

Ein ganzer Tag für bis zu 12 Teilnehmende, bei Ihnen im Haus. Hill Digital sitzt in Wien und arbeitet in ganz Österreich sowie im deutschsprachigen Raum. Größere Gruppen teilen wir auf mehrere Termine auf, damit jede Person am eigenen Rechner mitarbeiten kann.

Was kostet das Training?

Termin und Preis stimmen wir individuell ab, weil Umfang, Gruppengröße und Ort den Tag bestimmen. Das Artikel-4-Zertifikat ist immer enthalten. Den Rahmen klären wir in einem kurzen Inhouse-Vorgespräch.

Gibt es das auch als offenen Termin für Einzelpersonen?

Nein. Dieses Training gibt es ausschließlich als Inhouse-Schulung. Es wird in Ihrer eigenen Microsoft-365-Umgebung und an Ihren echten Aufgaben gearbeitet, und das ist in einer offenen Gruppe mit fremden Konten und fremden Daten nicht möglich. Für Einzelpersonen ohne Firmenlizenz gibt es das offene Training KI am Schreibtisch.

Brauche ich Vorkenntnisse, und für wen ist das Training gedacht?

Nein, Vorkenntnisse brauchen Sie nicht. Zielgruppe sind Mitarbeitende aus Fachabteilungen, die täglich mit Word, Excel, Teams und Outlook arbeiten. Wir fangen bei der Frage an, was Copilot mit einer Eingabe überhaupt macht, und arbeiten uns von dort zur eigenen Aufgabe vor. Gemischte Gruppen sind dabei der Normalfall und kein Problem: wer noch nie mit KI gearbeitet hat, kommt mit, und wer sie längst nutzt, bekommt am selben Tag die Tiefe, die im Alltag fehlt.

Erfüllen wir damit die KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4 EU AI Act?

Artikel 4 EU AI Act verlangt seit dem 2. Februar 2025 von jedem Unternehmen, das KI einsetzt, ausreichende KI-Kompetenz der Mitarbeitenden. Jede teilnehmende Person erhält ein Hill-Digital-Zertifikat, das die Schulung dokumentiert und damit als Nachweis dieser Maßnahme dient. Ob Ihr Unternehmen die Pflicht insgesamt erfüllt, hängt zusätzlich davon ab, wen Sie schulen und wie Sie KI einsetzen. Diese Bewertung ist eine Rechtsfrage und gehört nicht in ein Training.

Behandelt das Training Rechtsfragen wie Haftung und Urheberrecht?

Nein. Datenschutz behandeln wir als Arbeitsroutine: welche Inhalte gehören wohin. Fragen zu Haftung, Urheberrecht und der juristischen Auslegung des EU AI Act gehören in eine Rechtsberatung und sind kein Bestandteil dieses Trainings.

Wir arbeiten mit ChatGPT, Gemini oder Claude.

Dann ist KI am Schreibtisch das passende Training: gleiche Methode, unabhängig vom Werkzeug. Ein eigenes Vertiefungstraining für ChatGPT, Gemini und Claude ist in Vorbereitung, sprechen Sie uns im Vorgespräch darauf an.

Der nächste Schritt

Sie zahlen die Lizenzen ohnehin.

Ein Tag entscheidet darüber, ob Copilot im Haus benutzt wird oder nur abgerechnet. Für ein ganzes Team klären wir den Rahmen im kurzen Inhouse-Vorgespräch.

Die Werkzeuge ändern sich. Was Ihr Team versteht, bleibt.

Alle Trainings im Überblick →